Weiterentwicklung Tandem


 

Für schwerbehinderte Wissenschaftler/innen in den Lebenswissenschaften ist eine hohe wissenschaftliche Qualifikation Grundvoraussetzung für den Einstieg ins Berufsleben. Promotion bzw. Diplom kommen daher einer besonderen Bedeutung zu.

Ein Promotionsstudium ist aber für Wissenschaftler/innen mit Einschränkungen der Sinne oder der Mobilität in aller Regel nur schwer zu erreichen. Von experimentellen Arbeiten im Labor ist dieser Personenkreis fast immer ausgeschlossen.

Durch Schaffung von Tandempartnerschaften mit nichtbehinderten Mitarbeitern und die Bereitstellung von barrierefreien Laborarbeitsplätzen sollen entsprechende Qualifikationsmöglichkeiten für behinderte hochbegabte Menschen eröffnet werden.

Das Paul-Ehrlich-Institut hat die Idee der Tandempartnerschaften entwickelt, die ein zentrales Element der Entwicklungspartnerschaft darstellen . In diesem Teilprojekt wird dieser Lösungsansatz auf die Zielgruppe der behinderten Hochschulabsolventen/Doktoranden ausgeweitet und erprobt.

Dies geschieht in Zusammenarbeit mit den Teilprojektpartnern aus den Universitätsbereichen. Dabei wird der gesamtheitliche Ansatz der Entwicklungspartnerschaft hinsichtlich einer qualifizierten Ausbildung von behinderten Menschen sowie der Zugang zum Arbeitsmarkt eine besondere Rolle spielen.

Es wird das Know-how aus den bisherigen Erfahrungen an das Robert-Koch-Institut sowie an die anderen Partner weitergegeben.

 


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